Jakob Jantscher: „Der Sieg und die Tabelle sind im Moment sehr zufriedenstellend“

via Sky Sport Austria
  • Markus Schopp: „Mit den zwei Torchancen am Schluss hätten wir den Ausgleich noch machen müssen“
  • Christian Ilzer: „In der zweiten Halbzeit waren wir dann etwas unkonzentriert beim Fertigspielen der Kontersituationen. Da müssen wir früher den Deckel draufmachen“
  • Andreas Schicker über die bisherige ruhige Transferzeit: „Das Rad hat sich noch nicht so zu drehen begonnen“
  • Alfred Tatar: „Teilweise habe ich auch den Eindruck, dass Trainer Schopp zu sehr auf die Schiedsrichter fokussiert ist“
  • Andreas Herzog: „Wenn man über Sturm als sehr gute Mannschaft spricht, dann hätte ich mir erwartet, dass sie in der zweiten Halbzeit nach dem 2:0 oder nach dem 2:1 die Konter besser ausspielen“

SK Puntigamer Sturm Graz gewinnt gegen TSV Prolactal Hartberg mit 2:1. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

SK Puntigamer Sturm Graz – TSV Prolactal Hartberg 2:1 (2:0)
Schiedsrichter: Julian Weinberger

Christian Ilzer (Trainer SK Puntigamer Sturm Graz):
…nach dem Spiel: „Das Rapid-Spiel hat uns geärgert. Die Mannschaft hat wunderbar darauf reagiert. Es war ein sehr gutes Spiel von uns, wir waren sehr präsent, haben Hartberg immer wieder in der Vorwärtsbewegung erwischt und dann die zwei fälligen Tore gemacht. Eine wirklich sehr gute erste Halbzeit. Die zweite Halbzeit war dann ausgeglichener, da waren wir dann etwas unkonzentriert beim Fertigspielen der Kontersituationen. Da müssen wir früher den Deckel draufmachen. Und mit dem Anschlusstreffer ist es dann nochmal eine offene Partie geworden. Aber wir haben die Partie kontrolliert und wenig zugelassen.“

…auf die Frage, wie gern er heute zu null gespielt hätte: „Ich habe wahnsinnig gerne gewonnen. Natürlich ist es einen Touch souveräner, wenn man zu null spielt und dann vielleicht das dritte Tor macht. Aber wir nehmen diesen Sieg gerne mit. Es waren wichtige Punkte.“

…vor dem Spiel: „Es werden Kleinigkeiten entscheidend sein.“

Jakob Jantscher (SK Puntigamer Sturm Graz):
…nach dem Spiel: „Der Sieg und die Tabelle sind im Moment sehr zufriedenstellend. Wir haben heute in der ersten Hälfte eine sehr gute Leistung gezeigt. Zweite Halbzeit sind wir ein bisschen passiv geworden und haben prompt ein Tor kassier. Ich glaube trotzdem, dass wir auf einem guten Weg sind und wenn wir es weiterhin so umsetzen, wie in der ersten Halbzeit, dann werden wir in diesem Jahr noch einige Erfolge feiern.“

…auf die Frage, der wievielte Frühling es für ihn persönlich ist: „Ich fühle mich wohl, auch wenn mich jetzt schon 32 Jahr alt bin. Ich bin mental und körperlich in einer guten Verfassung und ich hoffe, dass es so weitergeht, auch für mich. Dann fühlen wir uns alle auch besser.“

Andreas Schicker (Geschäftsführer Sport SK Puntigamer Sturm Graz) vor dem Spiel:
…angesprochen auf die Niederlage gegen Rapid: „Man hat schon hängende Köpfe gesehen. Aber ich denke, dass wir es sehr gut aufgearbeitet haben und wichtig war, dass jeder bei sich selbst angefangen hat und nicht irgendwie beim Schiedsrichter oder bei anderen Sachen. Ich gehe davon aus, dass wir heute mental wieder richtig fokussiert sind, ein anderes Gesicht zeigen werden und vor allem auch defensiv wieder konsequent in den Duellen sein werden, was uns im Herbst ausgezeichnet hat.“

…angesprochen auf die bisherige ruhige Transferzeit: „Das Rad hat sich noch nicht so zu drehen begonnen. Man merkt, es ist überall noch sehr, sehr ruhig. Ich bin froh, dass es so ist. Bei uns ist es so, dass wir mit einem Spieler, dem Emeka Eze, nicht mehr planen und ich hoffe, dass wir da eine Lösung finden. Alles andere sollte so bleiben, wie es ist. Ich denke, dass wir super Qualität im Kader haben.“

…angesprochen auf die Personalie David Nemeth: „David Nemeth wird definitiv im Frühjahr bei uns sein. Was über den Sommer hinaus passiert, werden wir dann sehen. Ich habe natürlich Kontakt mit seinem Management aufgenommen und klar signalisiert, dass David für uns auch über den Sommer hinaus ein Thema ist. Ich werde dann auch nächste Woche direkten Kontakt mit Mainz suchen.“

Markus Schopp (Trainer TSV Hartberg):
…nach dem Spiel: „Wir haben heut gegen eine richtig gute Mannschaft gespielt, die eine sehr, sehr gute Idee hat, die extrem aggressiv ist und wo man einfach sehr, sehr achtsam sein muss. Das ist uns, vor allem in der ersten Halbzeit nicht immer gelungen. Für mich ist aber einfach entscheidend, dass die Mannschaft immer an sich glaubt. Das war auch heute der Fall. Hinten hinaus, mit den zwei Torchancen am Schluss, hätten wir den Ausgleich noch machen müssen.“

…angesprochen auf das Ziel Top 6: „Ihr kommt mir jedes Mal mit dieser Geschichte. Es ist ja nicht so, dass alles vorbei ist, wenn man nicht in der Meistergruppe ist. Es geht dann halt in einer anderen Form weiter. Ich glaube, der Prozess steht über allem.“

…vor dem Spiel: „Für mich wars am Beginn der Saison wichtig, dass wir flexibel agieren können und unterschiedliche Gesichter zeigen können und es auch bisher getan haben. Hoffen wir, dass wir auch heute ein sehr, sehr interessantes Gesicht zeigen.“

Tobias Kainz (TSV Hartberg):
…nach dem Spiel: „Eine sehr schlechte erste Halbzeit von uns. In der zweiten Halbzeit hat man gesehen, wenn wir dagegenhalten und die Energie am Platz bringen, dann können wir näherkommen. Leider haben wir verloren.“

Sascha Horvath (TSV Hartberg):
…nach dem Spiel auf die Frage, warum man so viel gehadert hat: „Ja, dazu will ich mich eigentlich gar nicht äußern. Aber schreien reicht mittlerweile. Es ärgert einen. Wir waren motiviert und wollten das Spiel drehen und dann sind auch die Emotionen dabei. Das macht auch den Fußball eigentlich so schön. Heute haben wir uns vielleicht ab und zu zu viel aufgeregt, aber wir müssen uns selbst an der Nase fassen und es nächstes Spiel besser machen.“

Alfred Tatar (Sky Experte):
…nach dem Spiel: „Sturm ist auf dem richtigen Weg. In den Reihen der Grazer sind Spieler, die den Unterschied ausmachen können, nicht nur Jantscher. Auch wenn der in der Form seines Lebens ist.“

…über Hartberg: „Sie sind wirklich sehr bemüht, das Team funktioniert auch, aber der letzte Biss ist nicht ganz da. Teilweise habe ich auch den Eindruck, dass Trainer Schopp zu sehr auf die Schiedsrichter fokussiert ist, denn er hadert immer wieder mit Entscheidungen, die getroffen werden. Heute haben wir es ein paar Mal gesehen. Vielleicht wäre es besser, sich doch auf das eigene Team zu konzentrieren und diese Dinge, die er eh nicht ändern kann, zur Seite zu schieben, damit er seinem Tema noch mehr helfen kann.“

…vor dem Spiel über die Bedeutung des Spiels für Sturm Graz: „Eine gute Mannschaft verliert nicht zweimal hintereinander. Und da Sturm eine gute Mannschaft ist, wird es heute kein Revival nach der Niederlage letzten Freitag gegen Rapid geben.“

Andreas Herzog (Sky Experte):
…nach dem Spiel: „Wenn man über Sturm als sehr gute Mannschaft spricht, dann hätte ich mir erwartet, dass sie in der zweiten Halbzeit nach dem 2:0 oder nach dem 2:1 die Konter besser ausspielen. Von einer absoluten Topmannschaft sind sie schon noch ein Stück weg, aber es sieht montan schon sehr, sehr gut aus.“

…auf die Frage, welche Rolle Jakob Jantscher für Sturm spielt: „Er macht oft den Unterschied aus. Man hat es heute gesehen. Jetzt ist er wieder da. Sturm brauch ihn auch in dieser Verfassung.“

…vor dem Spiel über Sturm: „Was einmal auch schön wäre ist, wenn sie ein Match einmal zu elft zu Ende spielen würden.“